Religion und Konflikt in den Internationalen Beziehungen Herausforderung Naher Osten und Nordafrika

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Maximilian Lakitsch

Abstract

Religion ist gegenwärtig in mehr als die Hälfte aller Konflikte weltweit involviert. Das ist nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, da der Faktor Religion in Konflikten einen oftmals signifikant gewaltsteigernden Einfluss hat. Der Artikel skizziert einige Überlegungen zur Religion als Konfliktfaktor in den Internationalen Beziehungen. Dabei liegt der geographische Schwerpunkt mit Nordafrika und dem Nahen Osten auf jener Region, in welcher diese Konflikte am häufigsten sind. Nach einer Erörterung über die Möglichkeiten und Grundzüge einer adäquaten Analyse von Religion in ihrer konfliktantreibenden Rolle, werden exemplarisch einige Beispiele aus dem Nahen Osten und Nordafrika beschrieben. In einem nächsten Schritt wird auf dieser Grundlage auf die Relevanz von Religion als Friedensfaktor eingegangen. Der abschließende Teil des Textes  geht auf die Notwendigkeit der Einbettung jedes lokalen und nationalen Befundes in seinen größeren regionalen und internationalen Kontext ein. So werden schließlich einige Grundlinien für eine Integration von Religion in eine Theorie der Internationalen Beziehungen umrissen.

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Zitationsvorschlag
Lakitsch, M. (2018). Religion und Konflikt in den Internationalen Beziehungen. LIMINA - Grazer Theologische Perspektiven, 1(1), 92-113. Abgerufen von https://limina-graz.eu/index.php/limina/article/view/10
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