Der thematische Fokus von LIMINA - Grazer theologische Perspektiven ist auf aktuelle Transformationsprozesse gerichtet und orientiert sich an folgenden Fragen: Was sind die gesellschaftlich, kulturell, politisch, religiös, kirchlich … brisantesten Veränderungen und Umbrüche der Gegenwart? Wie können diese aus theologischer Perspektive thematisiert werden? In welcher Weise erfordern sie innovative methodische und Disziplinen übergreifende Zugänge? Wie transformieren diese Veränderungen und Auseinandersetzungen die Theologie selbst?
Die Zeitschrift ist in diesem Sinn experimentell ausgerichtet, verfolgt aber den Anspruch einer systematischen Bearbeitung der aufgegebenen Problemkonstellationen. Im Bewusstsein vielfach wirksamer spätmoderner Antagonismen ist sie einer systemkritischen Hermeneutik verpflichtet, nicht nur bezüglich säkularer und postsäkularer gesellschaftlicher oder politischer Entwicklungen, sondern auch im Hinblick auf religiöse und wissenschaftsimmanente Systembildungen.

Call for Papers – Die desinfizierte Gesellschaft. Interdisziplinäre Analysen über den Zeitgeist des Verdachts

2020-12-22

Wir laden Sie ein, einen Beitrag für LIMINA 5:1 (Frühjahr 2022) zum Thema "Die desinfizierte Gesellschaft. Interdisziplinäre Analysen über den Zeitgeist des Verdachts" einzureichen.

Mit dem Auftreten von Sars-CoV2 wurde unser Zusammenleben von neuen Signifikanten (Masken, Distanz, Desinfektion, Lockdown etc.) und einer emotional aufgeladenen Spannung zwischen Berührung und Abstand, Öffnen und Schließen, Freiheitsstreben und Schutz geprägt. LIMINA fragt, wie sich die Dialektik von Freiheit und Sicherheit und damit zusammenhängend das Verhältnis von Demokratie und Macht in einer sich zuspitzenden Krisengesellschaft darstellt. In welcher Welt werden wir uns „nach der Desinfektion“ wiederfinden?

Einsendeschluss für Beitragskonzepte: verlängert bis 15.6.2021

Bd. 3 Nr. 2 (2020): Digitale Transformation. Philosophische und theologische Problemhorizonte

Die „digitale Transformation“, unaufhaltsam und mit Macht vorangetrieben, ist zu einem omnipräsenten Thema in der Gegenwartskultur geworden. Offen bleibt dabei, wie weit grundsätzliche Aspekte dieses Transformationsanspruchs philosophisch und vor allem theologisch eingeholt werden können.

Die vorliegende Ausgabe von LIMINA versucht, dazu einige ausgewählte Themen anzusprechen, die das Individuum auch in der hochtechnologisierten und informatisierten Zivilisation unmittelbar betreffen. Sie widmet sich der kritischen Frage nach der Transformation individueller und kollektiver Maßstäbe von Humanität im Sog des digitalen Wandels.

Veröffentlicht: 2020-11-13

Editorial

Christian Feichtinger, Christian Wessely

7–12

Editorial

Christian Feichtinger, Christian Wessely

13–17

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