Der thematische Fokus von LIMINA - Grazer theologische Perspektiven ist auf aktuelle Transformationsprozesse gerichtet und orientiert sich an folgenden Fragen: Was sind die gesellschaftlich, kulturell, politisch, religiös, kirchlich … brisantesten Veränderungen und Umbrüche der Gegenwart? Wie können diese aus theologischer Perspektive thematisiert werden? In welcher Weise erfordern sie innovative methodische und Disziplinen übergreifende Zugänge? Wie transformieren diese Veränderungen und Auseinandersetzungen die Theologie selbst?
Die Zeitschrift ist in diesem Sinn experimentell ausgerichtet, verfolgt aber den Anspruch einer systematischen Bearbeitung der aufgegebenen Problemkonstellationen. Im Bewusstsein vielfach wirksamer spätmoderner Antagonismen ist sie einer systemkritischen Hermeneutik verpflichtet, nicht nur bezüglich säkularer und postsäkularer gesellschaftlicher oder politischer Entwicklungen, sondern auch im Hinblick auf religiöse und wissenschaftsimmanente Systembildungen.

Call for Papers – Theologie(n) der Zukunft. Zwischen kirchlichen Vorgaben, gesellschaftlichen Erwartungen und universitären Rahmenbedingungen

2021-05-18

Wir laden Sie ein, einen Beitrag für LIMINA 6:1 (Frühjahr 2023) zum Thema "Theologie(n) der Zukunft. Zwischen kirchlichen Vorgaben, gesellschaftlichen Erwartungen und universitären Rahmenbedingungen" einzureichen.

Das Selbstverständnis der akademischen Theologie ist brüchig geworden. Genau in einer Zeit, die durch eine deutliche sowie ambivalente Rückkehr des Religiösen und die Verbreitung von neuen Spiritualitäten gekennzeichnet ist, die nicht zuletzt ein tiefes Bedürfnis nach Sinn und Symbolen ausdrücken, scheint der theologische Diskurs seine geistige und kulturelle Relevanz verloren zu haben.  

LIMINA fragt: Wozu Theologie heute?

Einsendeschluss für Beitragskonzepte: 20.3.2022

Bd. 4 Nr. 1 (2021): Religiöser Fundamentalismus. Gegenwärtige Erscheinungsformen, Strategien, Antwortversuche

Religiöse Fundamentalismen nehmen zu, nicht nur in geopolitisch heißen Konfliktzonen, sondern auch in westlichen Demokratien. Wer sich mit diesem Phänomen beschäftigt und seine aktuellen Dynamiken erkunden möchte, wird dafür keinen politisch neutralen Ort finden. LIMINA riskiert eine Gratwanderung zwischen kontextsensibler Begriffsanalyse und praktisch engagierter Auseinandersetzung.

Wir verfolgen damit das Ziel, religiöse Radikalisierungen der Gegenwart zu analysieren, ihre Motive, Ziele, Handlungsmuster und Strategien zu beschreiben sowie Reflexionen darüber anzustellen, wie diesen Tendenzen in Theorie und Praxis begegnet werden kann.

Veröffentlicht: 2021-05-14

Editorial

Peter Ebenbauer, Rita Perintfalvi, Wolfgang Weirer

7-11

Editorial

Peter Ebenbauer, Rita Perintfalvi, Wolfgang Weirer

12-15

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