LIMINA - Grazer theologische Perspektiven ist die wissenschaftliche Open-Access-Zeitschrift der Katholisch-Theologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz. Der thematische Fokus von LIMINA ist auf aktuelle Transformationsprozesse gerichtet und orientiert sich an folgenden Fragen: Was sind die gesellschaftlich, kulturell, politisch, religiös und kirchlich brisantesten Veränderungen und Umbrüche der Gegenwart? Wie können diese aus theologischer Perspektive thematisiert werden? In welcher Weise erfordern sie innovative methodische und Disziplinen übergreifende Zugänge? Wie transformieren diese Veränderungen und Auseinandersetzungen die Theologie selbst? Mehr

Call for Papers – Theologie(n) der Zukunft. Zwischen kirchlichen Vorgaben, gesellschaftlichen Erwartungen und universitären Rahmenbedingungen

2021-05-18

Wir laden Sie ein, einen Beitrag für LIMINA 6:1 (Frühjahr 2023) zum Thema "Theologie(n) der Zukunft. Zwischen kirchlichen Vorgaben, gesellschaftlichen Erwartungen und universitären Rahmenbedingungen" einzureichen.

Das Selbstverständnis der akademischen Theologie ist brüchig geworden. Genau in einer Zeit, die durch eine deutliche sowie ambivalente Rückkehr des Religiösen und die Verbreitung von neuen Spiritualitäten gekennzeichnet ist, die nicht zuletzt ein tiefes Bedürfnis nach Sinn und Symbolen ausdrücken, scheint der theologische Diskurs seine geistige und kulturelle Relevanz verloren zu haben.  

LIMINA fragt: Wozu Theologie heute?

Einsendeschluss für Beitragskonzepte: 20.3.2022

Bd. 4 Nr. 2 (2021): Essen. Religiöse, ethische und philosophische Aspekte

Essen und Trinken sind grundlegende Erfordernisse menschlichen Lebens und zugleich Ausdruck oder sogar Ausgangspunkt sozialer, kultureller und religiöser Identitäten. Essen verbindet und Essen polarisiert. Tischsitten und religiöse Speisevorschriften tragen zur Formung und Aufrechterhaltung sozialer und religiöser Gruppen bei. Zu kulturell geprägten Traditionen des Essens und Trinkens ist unter den Bedingungen der Globalisierung eine Vielfalt individueller Ernährungsoptionen getreten. Auch in weitgehend säkularisierten Gesellschaften ist allerdings der elementare Zusammenhang zwischen Essen und Religion nicht verschwunden.

Diese Ausgabe kreist daher um religiöse und kulturelle Kontexte, in denen sich Essen und Trinken als elementare Bedeutungsträger individueller und kollektiver Lebensgestaltung erweisen.

Veröffentlicht: 2021-11-12

Editorial

Edith Petschnigg, Peter Ebenbauer

7-10

Editorial

Edith Petschnigg, Peter Ebenbauer

11-14

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