Der thematische Fokus von LIMINA - Grazer theologische Perspektiven ist auf aktuelle Transformationsprozesse gerichtet und orientiert sich an folgenden Fragen: Was sind die gesellschaftlich, kulturell, politisch, religiös, kirchlich … brisantesten Veränderungen und Umbrüche der Gegenwart? Wie können diese aus theologischer Perspektive thematisiert werden? In welcher Weise erfordern sie innovative methodische und Disziplinen übergreifende Zugänge? Wie transformieren diese Veränderungen und Auseinandersetzungen die Theologie selbst?
Die Zeitschrift ist in diesem Sinn experimentell ausgerichtet, verfolgt aber den Anspruch einer systematischen Bearbeitung der aufgegebenen Problemkonstellationen. Im Bewusstsein vielfach wirksamer spätmoderner Antagonismen ist sie einer systemkritischen Hermeneutik verpflichtet, nicht nur bezüglich säkularer und postsäkularer gesellschaftlicher oder politischer Entwicklungen, sondern auch im Hinblick auf religiöse und wissenschaftsimmanente Systembildungen.

Bd. 3 Nr. 1 (2020): Clash of generations? Intergenerationelles Zusammenleben auf dem Prüfstand

Auch jenseits der Verschiebungen durch COVID-19 hat sich das Zusammenleben der Generationen im europäischen Kontext nachhaltig verändert, vor allem durch demographische Entwicklungen und Migrationsphänomene in den letzten Jahrzehnten. Die Transformation vom selbstverständlichen Miteinander mehrerer Generationen unter einem Dach zu äußerst heterogenen Formen des Verhältnisses der Generationen zueinander stellt für Politik, Sozial- und Gesundheitswesen, aber auch für alle Einzelnen eine besondere Herausforderung dar.

Veröffentlicht: 2020-05-14

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